Inkontinenzversorgung bei teamVitaale


Bei teamVitaale stehen wir für eine qualitativ hochwertige Inkontinenzversorgung, die sich individuell an die Bedürfnisse unserer Kunden anpasst. Als Experte auf diesem Gebiet bieten wir eine breite Palette an Produkten, die Ihnen ein sicheres und komfortables Leben ermöglichen.

Mehr Lebensqualität im Alltag durch hochwertige Hilfsmittel!

Inkontinenz ist ein relativ häufiges Gesundheitsproblem, insbesondere bei älteren Menschen. Die genaue Verbreitung von Inkontinenz variiert je nach Studie, es wird aber geschätzt, dass allein in Deutschland etwa 10 Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen sind.


Für die Betroffenen ist die Erkrankung meist mit großer Unsicherheit und Scham verbunden. Erste, vielleicht zunächst verharmloste Symptome führen nicht selten dazu, dass eine Behandlung zu spät oder gar nicht eingeleitet wird. Dabei kann Inkontinenz als Volkskrankheit mit professioneller Unterstützung sogar geheilt oder zumindest adäquat versorgt werden, so dass die Betroffenen wieder voll und selbstbewusst am Leben teilnehmen können.

Inkontinenzversorgung – unsere Leistungen 


Das leisten wir für Sie:


  • Ableitende Inkontinenzversorgung: Auswahl und Anwendung von passenden Hilfsmitteln, u. a. Katheder oder Stomata
  • Aufsaugende Inkontinenzversorgung: Einlagen, Windeln, Inkontinenzslips
  • Beratung, Einweisung und Schulung
  • Hilfsmittelmanagement, Rezeptservice
  • Umfassende Therapiekontrolle und Dokumentation
  • Kostenlose und herstellerunabhängige Lieferung

Umfassende Beratung rund um ein sensibles Thema!


Wie Sie sehen, gibt es verschiedene Formen der Inkontinenzversorgung, die je nach Art und Schwere der Inkontinenz sowie den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben der Betroffenen entsprechend eingesetzt werden können. Ganz gleich, welche Versorgung für Ihre Erkrankung die beste ist: Unser Bestreben ist es, den Betroffenen durch Information und eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Produktauswahl die Sicherheit zu geben, die sie für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben benötigen. Eine individuelle Beratung ist dafür immer der beste Ausgangspunkt.

Bei Fragen rund um die Inkontinenzversorgung stehen wir Patienten und Angehörigen jederzeit einfühlsam, kompetent und individuell beratend zur Seite.

FAQ – häufig gestellte Fragen

  • Was ist ableitende Inkontinenzversorgung?

    Unter ableitender Inkontinenzversorgung versteht man die Verwendung von ableitenden Hilfsmitteln zur kontrollierten Ableitung von Urin oder Stuhl und damit zur Vermeidung eines unfreiwilligen Urin- oder Stuhlverlustes. Diese Form der Inkontinenzversorgung wird bei bestimmten Formen der Harn- oder Darminkontinenz eingesetzt, bei denen eine natürliche Kontrolle der Blasen- oder Stuhlentleerung nicht möglich ist. Bei der ableitenden Inkontinenzversorgung werden in der Regel spezielle Katheter oder Stomata verwendet, um Urin oder Stuhl aus dem Körper abzuleiten. 


    Bei bestimmten Formen der Inkontinenz, wie der Überlaufinkontinenz oder der neurogenen Blasenentleerungsstörung, kann z.B. die intermittierende Selbstkatheterisierung eingesetzt werden. Dabei wird ein steriler Katheter regelmäßig in die Harnröhre eingeführt, um die Blase zu entleeren. Dies kann die Kontrolle über die Blasenentleerung wiederherstellen und die Inkontinenz verringern.


    Auch Kondomurinale und Auffangsysteme können bei bestimmten Inkontinenzformen Anwendung finden, bei Männern mit Harninkontinenz z. B. ein Kondomurinal. Dabei handelt es sich um einen speziellen Kondom-Katheter, der über den Penis gestülpt wird und den Urin in einen externen Beutel ableitet. Auffangsysteme bestehen aus einem Beutel, der um die Genitalien gelegt wird, um Urinverlust aufzufangen.


    In einigen Fällen kann bei schwerer Harninkontinenz oder Darminkontinenz eine Stomaanlage erforderlich sein. Dabei wird ein künstlicher Ausgang für den Urin (Urostoma) oder den Stuhl (Kolostoma oder Ileostoma) geschaffen. Spezielle Beutelsysteme dienen dann dazu, den Urin oder Stuhl aufzufangen. Ausführliche Informationen zum Thema Stoma finden Sie in einer eigenen Rubrik. (Link zu Stomaversorgung)

  • Was ist aufsaugende Inkontinenzversorgung?

    Eine aufsaugende Inkontinenzversorgung kann z.B. durch die Verwendung von Inkontinenzeinlagen und -vorlagen erfolgen: Das sind aufsaugende Produkte, die in die Unterwäsche oder in spezielle Inkontinenzunterwäsche eingelegt werden. Sie sind in verschiedenen Größen und Saugstärken erhältlich und bieten Schutz vor ungewolltem Urinverlust. Vorlagen und Einlagen können sowohl bei leichter bis mittlerer Inkontinenz als auch als zusätzlicher Schutz bei schwerer Inkontinenz eingesetzt werden.


    Ähnlich funktionieren Inkontinenzslips oder -hosen: Das sind spezielle Unterhosen mit eingearbeitetem aufsaugendem Material, die wie normale Unterwäsche getragen werden können. Sie bieten einen besseren Schutz als Vorlagen und Einlagen und sind ebenfalls in verschiedenen Saugstärken erhältlich. Inkontinenzslips oder -hosen können bei mittlerer bis schwerer Inkontinenz eingesetzt werden.


  • Was ist Belastungsinkontinenz?

    Belastungsinkontinenz, auch Stressinkontinenz genannt, ist eine Form der Harninkontinenz, bei der es während körperlicher Aktivitäten oder Belastungen zu unwillkürlichem Harnverlust kommt. Sie tritt typischerweise auf, wenn sich der Druck im Bauchraum erhöht, zum Beispiel beim Husten, Niesen oder Heben schwerer Gegenstände. Bei Frauen ist die Ursache häufig eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und des Bindegewebes, die den Verschluss der Harnröhre unterstützen. Die Folge ist eine unzureichende Kontrolle des Harnflusses. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören Beckenbodentraining, Änderungen der Lebensgewohnheiten, Gewichtsabnahme, Hilfsmittel wie Harnkontrollpads und in manchen Fällen auch chirurgische Eingriffe zur Verbesserung der Harnkontrolle. Eine individuelle Beratung durch einen Facharzt ist wichtig, um die beste Behandlungsmöglichkeit zu finden.

  • Was ist Dranginkontinenz?

    Die Dranginkontinenz, auch überaktive Blase genannt, ist eine Form der Harninkontinenz, bei der unkontrollierbarer Harnverlust mit plötzlich auftretendem starkem Harndrang verbunden ist. Die Betroffenen verspüren häufig einen starken Harndrang, auch wenn die Blase nur wenig gefüllt ist. Dies führt zu unwillkürlichem Harnverlust, da die Steuerung der Blasenmuskulatur gestört ist. Ursachen können neurologische Erkrankungen, Blasenentzündungen, Harnwegsinfektionen oder hormonelle Veränderungen sein. Die Behandlung umfasst Verhaltensänderungen wie regelmäßiges Wasserlassen, Blasentraining, Medikamente zur Entspannung der Blasenmuskulatur oder Nervenstimulationstechniken. Ein Arzt kann eine genaue Diagnose stellen.

  • Was ist Überlaufinkontinenz?

    Die Dranginkontinenz, auch überaktive Blase genannt, ist eine Form der Harninkontinenz, bei der unkontrollierbarer Harnverlust mit plötzlich auftretendem starkem Harndrang verbunden ist. Die Betroffenen verspüren häufig einen starken Harndrang, auch wenn die Blase nur wenig gefüllt ist. Dies führt zu unwillkürlichem Harnverlust, da die Steuerung der Blasenmuskulatur gestört ist. Ursachen können neurologische Erkrankungen, Blasenentzündungen, Harnwegsinfektionen oder hormonelle Veränderungen sein. Die Behandlung umfasst Verhaltensänderungen wie regelmäßiges Wasserlassen, Blasentraining, Medikamente zur Entspannung der Blasenmuskulatur oder Nervenstimulationstechniken. Ein Arzt kann eine genaue Diagnose stellen und individuelle Behandlungsmöglichkeiten empfehlen.

  • Was ist Reflexinkontinenz?

    Reflexinkontinenz ist eine Form der Harninkontinenz, bei der der normale Kontrollmechanismus der Blase gestört ist. Sie tritt aufgrund einer Schädigung des Nervensystems auf, die die Signale zwischen Blase und Gehirn beeinflusst. Bei der Reflexinkontinenz kann die betroffene Person die Blasenentleerung nicht bewusst beeinflussen. Stattdessen entleert sich die Blase ab einem bestimmten Füllstand reflexartig, unabhängig vom Willen oder der Kontrolle des Betroffenen. Ursachen können Rückenmarksverletzungen, neurologische Erkrankungen oder bestimmte Medikamente sein. Die Behandlung umfasst Techniken zur Entleerung der Blase wie Katheterisierung oder Medikamente zur Kontrolle des Blasenreflexes. Ein Facharzt kann eine genaue Diagnose stellen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten empfehlen.

  • Was ist Extraurethale Inkontinenz?

    Als extraurethrale Inkontinenz wird eine Form der Harninkontinenz bezeichnet, bei der der unkontrollierte Harnverlust nicht durch die Harnröhre, sondern durch andere Wege außerhalb des normalen Ausscheidungssystems erfolgt. Der Urin kann beispielsweise durch Fisteln, Löcher oder Verbindungen zwischen der Blase und anderen Organen oder Geweben austreten. Dies kann durch Verletzungen, Operationen, Infektionen oder angeborene Anomalien verursacht werden. Art und Lokalisation der extraurethralen Inkontinenz hängen von der jeweiligen Ursache ab. Die Behandlung umfasst in der Regel chirurgische Eingriffe, um die abnormen Verbindungen zu beheben oder die normale Anatomie wiederherzustellen, damit der Urinfluss wieder seinen normalen Weg nehmen kann. Eine genaue Diagnose und individuelle Behandlungspläne werden von einem Facharzt erstellt.


    Welche Hilfsmittel können bei Inkontinenz zum Einsatz kommen?


    Es gibt verschiedene Hilfsmittel, die bei Inkontinenz eingesetzt werden können. Hier einige Beispiele:

    • Inkontinenzeinlagen: Das sind saugfähige Einlagen, die in der Unterwäsche getragen werden. Sie sind in verschiedenen Größen und Saugstärken erhältlich und bieten Schutz bei leichter bis mittlerer Inkontinenz.
    • Inkontinenzhosen: Das sind speziell entwickelte Unterhosen oder -höschen mit integrierter Saugfunktion. Sie ähneln herkömmlicher Unterwäsche und bieten diskreten Schutz bei mittlerer bis schwerer Inkontinenz.
    • Bettschutzeinlagen: Diese Einlagen werden auf das Bett gelegt, um die Matratze vor Verunreinigungen durch Urin zu schützen. Sie sind wasserdicht und saugfähig.
    • Inkontinenzunterlagen: Diese Unterlagen werden auf Stühle, Sofas oder andere Sitzmöbel gelegt, um diese vor Verunreinigungen durch Urin zu schützen. Auch sie sind wasserdicht und saugfähig.
    • Urinbeutel und Urindrainagesysteme: Diese werden in speziellen Fällen eingesetzt, wenn die Blase nicht kontrolliert entleert werden kann. Sie ermöglichen das Auffangen und Ableiten des Urins in einen außerhalb des Körpers befestigten Beutel.
    • Kondomurinale: Sie werden bei Männern verwendet und bestehen aus einem Kondom und einem daran befestigten Auffangbeutel. Sie ermöglichen das Auffangen und Ableiten des Urins in einen Beutel.

    Wichtig ist, dass die Wahl des Hilfsmittels von der individuellen Situation, dem Schweregrad der Inkontinenz und den persönlichen Bedürfnissen abhängt. Es empfiehlt sich, einen Arzt oder eine Inkontinenzberaterin zu konsultieren, um die am besten geeigneten Hilfsmittel zu bestimmen.


  • Welche Hilfsmittel werden bei Stuhlinkontinenz eingesetzt?

    Bei Stuhlinkontinenz gibt es verschiedene Hilfsmittel, die den Umgang mit unkontrolliertem Stuhlabgang erleichtern können. 


    Hier einige Beispiele:

    Inkontinenzeinlagen oder -vorlagen: Diese können in die Unterwäsche eingelegt werden, um den unkontrollierten Stuhlabgang aufzufangen und zu absorbieren.


    • Inkontinenzhosen oder -unterhosen: Diese speziell entwickelten Hosen verfügen über einen integrierten Schutz, um Stuhlverlust aufzufangen und zu kontrollieren.
    • Analstöpsel oder Analtampons: Diese Hilfsmittel werden in den Anus eingeführt, um den Stuhlgang zu kontrollieren und undichte Stellen abzudichten. Sie können auch dazu beitragen, den Schließmuskel zu unterstützen und eine bessere Kontrolle zu ermöglichen.
    • Rektaltampons: Ähnlich wie Analtampons werden Rektaltampons verwendet, um den Rektalbereich abzudichten und die Stuhlentleerung zu kontrollieren.
    • Rektale Irrigationssysteme: Diese Systeme ermöglichen eine gründliche Reinigung des Enddarms, um unkontrollierten Stuhlabgang zu minimieren. Sie können die Darmentleerung unterstützen und die Kontinenz verbessern.
    • Bettschutzeinlagen: Diese Einlagen werden auf das Bett gelegt, um mögliche Verunreinigungen durch Stuhl während des Schlafs aufzufangen.

    Wichtig ist, dass die Auswahl der Hilfsmittel von der individuellen Situation, dem Schweregrad der Stuhlinkontinenz und den persönlichen Bedürfnissen abhängt. Ein Arzt oder eine Inkontinenzberaterin kann bei der Auswahl und Anpassung der Hilfsmittel behilflich sein.


Share by: